Off The Beaten Track – Travelblog

Oberpfälzer Wald – Eixendorfer Staudamm MTB Runde

 

Gesamtstrecke: 21808 m
Maximale Höhe: 494 m
Minimale Höhe: 395 m
Gesamtanstieg: 291 m
Gesamtabstieg: -310 m
Herunterladen

Wir starten mit dem Fahrrad in Untermurnthal, eines ehemaligen Spiegelglasschleif- und Polierwerks und heutige Ferienunterkunft. Auf dem Radweg der alten Bahnstrecke Bodenwöhr – Rötz und dem heutigen Schwarzachtal Radweg (Sz) geht es gemächlich bergauf bis zur Staumauer des Eixendorfer Staudamms. Der Eixendorfer Stausee ist entgegen den Erwartungen  kein Badesee. Er leuchtet giftgrün und Schilder warnen vor Blaualgenbefall.

Eixendorfer Stausee

Das Ökosystem des in den siebziger Jahren erbauten Stausees leidet. Der Stausee hat für seine große Fläche eine sehr geringe Tiefe, die landwirtschaftlichen Phosphateinträge und die geringe Durchflussgeschwindigkeit führen zur verstärkten Blaualgenbildung und disqualifiziert das Gewässer als Badesee.

Informationstafel zur Blaualgenthematik

Wir überqueren die Staumauer und folgen der Straße bis zum großen Straßenviadukt. Dort beginnt der erste kurze Single Trail hinunter in Richtung Seeufer. Auf der geteerten Straße fahren wir vorbei am “Badestrand” und an deren Ende folgen wir dem Schotterweg. Der Weg wird im Wald wieder zum Trail und führt nun direkt oberhalb des Seeufers entlang.

Trail am Uferweg

Mit einem Citybike sind die kurzen steilen Abfahrten und Anstiege mit kurzen Tragepassagen über einige Felsentreppen spannend, mit dem Mountainbike macht es richtig Spaß.

Tragepassage am Uferweg

An einem über das Seeufer hinausragenden Felsvorsprung machen wir eine kurze Pause und folgen dann wieder dem Trail. So geht es mal eben und mal etwas steiler bergauf und bergab, meist auf schmalem wurzeligen Waldweg. Am Ende des Sees ist der Zulauf der Schwarzach und eine Brücke.

Blick von der Brücke am Ende des Eixendorfer Stausees

Heute ist es sehr warm und wir freuen uns auf die Pause im Gasthaus Salzfriedl direkt neben dem Handwerksmuseum.

Museumsschänke Salzfriedl

Nette Gastwirtschaft und als Rast sehr zu empfehlen. Der Salzfriedlhof stand ursprünglich in Hetzmannsdorf und wurde 1968 dort abgetragen und an dieser Stelle 10 Jahre später wieder aufgebaut.

Lok vor dem Handwerksmuseum Rötz

Der weitere Verlauf der Strecke führt über breite Schotterwege und eine Fahrstraße in Richtung des Straßenviadukts. Ein, zwei kurze Trailpassagen um nicht zu viel Höhe über den Schotterweg zu verlieren sind ebenfalls dabei. Schade, schade, das das Wasser im See nicht gerade einladend aussieht und zum Baden nicht geeignet ist.

Blick auf den Stausee

Das schmälert den Erholungswert an diesem warmen Sommertag. Ab dem Staudamm geht es dann auf dem Schwarzach-Radweg wieder leicht bergab nach Untermurnthal. 

zurück an Seitenanfang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.