Off The Beaten Track – Travelblog

Oberpfälzer Wald – Untermurnthal – Felsiger Knock

Tourdaten Untermurnthal Wanderung

 

Länge: 5,5 km
Höhenmeter bergauf: 160 m
Dauer: 2 h
Schwierigkeit: einfach
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Untermurnthal – eine ehemalige Glasschleifmühle, welche jetzt im Besitz der Familie Kopp ist. In den letzten Jahren wurden die ehemaligen Wohn- und Fabrikationsgebäude in wunderschöne Ferienwohnungen umgebaut. Ein mehr als 7000 m² großer Garten mit unzähligen Bänkchen und Sitzgelegenheiten an der Schwarzach un d am Mühlenkanal laden zum verweilen ein.

Idyllischer Garten der Ferienwohnungssiedlung Untermurnthal

Wer sich dennoch nach ein wenig Aktivität sehnt kann eine der von den Gastgebern erstellten Wanderrouten auswählen. Die Routen sind detailliert in einem in den Ferienwohnungen ausliegenden Faltblatt beschrieben.
Mir fällt es einfacher einem GPX-Track auf dem Smartphone oder dem Navigationsgerät zu folgen, als sich an die Wegbeschreibung zu halten. Aus diesem Grund hier die Beschreibung der Wanderung über den felsigen Knock zum Felsentor und weiter zum Aussichtspunkt Kupferplatte.
Die Tour ist bis auf eine kurze Schiebepassage im ersten Drittel auch sehr gut mit dem Mountainbike fahrbar.

Wir starten in Untermurnthal und überqueren den Mühlenkanal an der kleinen Holzbrücke hinter dem Stammhaus.

Holzsteg über die Schwarzach hinter dem Stammhaus von Untermurnthal

Anschließende direkt bergauf, bis wir auf den Wanderweg „Goldsteig“ stoßen. Diesem folgen wir nach rechts leicht bergauf, vorbei an einer mit einem Kreuz markierten alten Buche. Nach einigen hundert Metern zweigt nach links ein mit Birkenstämmen blockierter tiefer, aber unscheinbarer Hohlweg ab.

Unscheinbarer Hohlweg – zweigt links von Goldsteig ab

Diesem folgen wir bergauf bis zu einem großen Steinhaufen, welcher den Hohlweg versperrt. An der Wegekreuzung schräg links hinter dem Steinhaufen wählen wir den linken parallel zum Hang verlaufenden Weg und folgen diesem bis kurz vor die vor uns auftauchende Felsformation. Ab hier wird es etwas knifflig mit der Orientierung, da auch an Waldarbeiterweg steil nach rechts abzweigt.  Diesen kann man auch wählen, muss aber darauf achten, dass man die linksseitige „Steinwallbegrenzung“ auf halber höhe nach links überschreitet und einem kleinen Pfad auf den jetzt links ersichtlichen Felsvorsprung, dem Knock folgt. Hat man den Felsvorsprung erreicht erkennt man auch den markanten Stein. 

Felsiger Knock – Aussicht

Die Bäume um die Felsen sind schon recht hoch gewachsen, so dass man den Talgrund nicht vollständig sehen kann. Nach einer Pause gehen wir auf dem kaum erkennbaren Pfad parallel zum Hang.

Bei unserer ersten Runde sind wir etwas zu weit bergauf gegangen und haben dann den breiten Waldweg erreicht. Dann verpasst man aber das schöne Felsentor.

Also wandern wir parallel zum Hang vorbei an bemoosten Felsbrocken bis wir vor uns einen Felsen mit einem Holzmanderl oben drauf erkennen. Dies ist das Felsentor.

Holzmanderl über dem Felsentor

 

Felsentor

Wir durchschreiten es und gehen zum wenige Meter dahinter liegenden Felsvorsprung von dem man einen weiten Blick ins Murnthal hat. Jetzt geht es auf wildem Pfad  hangaufwärts zum breiten Waldweg. Nach links folgen wir diesem bis zur Forststraße. An dieser Vielwegekreuzung führt uns der linke Weg etwa 100 m bergab direkt zum Aussichtspunkt Kupferplatte (siehe auch Wegweiser an der Kreuzung). Jetzt befinden wir uns direkt über der Untermurnthal unserem Startpunkt.

Nach einer weiteren kleinen Rast gehen wir den Weg rechts leicht bergab. An allen folgenden Wegkreuizungen halten wir uns links bis wir die Straße zur Hammerhof erreichen. Entweder folgt man der Straße bergab bis zum ersten Feldweg rechts, oder man überquert die Straße und folgt dem kleinen Pfad ebenfalls bergab. Am Parkplatz Kronsteig biegen wir in den Feldweg der flussaufwärts der Schwarzach führt ein und folgen Ihn bis er zu einem Pfad wird. Jetzt laufen wir wieder auf dem Fernwanderweg Goldsteig. Der Weg führt traumhaft schön an der Schwarzach entlang und wir wären um ein Haar an unserer Unterkunft vorbei gelaufen.

Schwarzach

Doch das Baumhaus der Familie Kopp rechts unten erinnert an den Abstieg zum Holzsteg über die Schwarzach. Eine abwechslungsreiche schattige und wenig anstrengende Wanderrunde geht zu Ende.  

 

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